Equine Maligne Hyperthermie (EMH)

Equine Maligne Hyperthermie (EMH)

Erkrankung

Die Equine Maligne Hyperthermie (EMH) wurde bisher bei elf Quarter Horses nachgewiesen. Die klinischen Zeichen stellten sich nach Halothan-Narkose oder Succinylcholin- Injektion ein und bestanden aus Hyperthermie (> 40°C) und einer metabolischen Azidose. Die Tiere zeigten generalisierte Krämpfe der Skelettmuskulatur, nachfolgend Herzrhythmusstörungen und Nierenfunktions-beeinträchtigungen. Alle elf Quarter Horses waren heterozygot für eine Mutation im Exon 46 des Ryanodin Rezeptor-Gens der Skelettmuskulatur, d. h. die EMH folgt einem autosomal dominanten Erbgang. Bei Pferden mit EMH kann eine PSSM-Symptomatik verstärkt werden.

Rassen

alle Rassen

Erbgang

autosomal-dominant

Testdauer

3 - 5 Arbeitstage nach Erhalt der Probe

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