C-Lokus (Albino, OCA2 un caL)

Erkrankung
Der Begriff “Albinismus“ beschreibt eine Gruppe von Erscheinungen, bei denen die Produktion von Farbpigmenten (Melanin-Synthese) gestört ist. Man unterscheidet zwei Arten von Albinismus: Oculokutaner Albinismus (OCA), bei dem Augen und Haut betroffen sind und okulärer Albinismus (OA), bei dem nur die Augen betroffen sind. Je nachdem, wie stark die Synthese der beiden entsprechenden Farbpigmente (Eumelanin und Phäomelanin) gestört ist, kann man zwischen verschiedenen Ausprägungen unterscheiden. Werden gar keine Farbpigmente mehr gebildet, erscheinen die Hunde weiß mit pinkfarbener Haut, Nasenspiegel, Pfoten, Lippen und roten Augen" (pinkfarbene bzw. rote Iris).

Für einige Rassen konnten rassetypische Genmutationen gefunden werden, welche die Pigmentsynthese beeinflussen. Beim Lhaso Apso, Pekingesen und beim Zwergspitz kann eine bestimmte Mutation (die sogenannte caL-Mutation) beobachtet werden, welche bei einer Vererbung von beiden Elterntieren Albinismus verursacht (autosomal-rezessiv) und auch als Auslöser bei anderen kleinen, langhaarigen Rassen vermutet wird.

Bei einer Großspitz-Familie konnte eine weitere für Albinismus verantwortliche Mutation (die sogenannte OCA2-Mutation) gefunden werden, welche eine geringere Einlagerung der Farbpigmente in Haut, Haaren und Augen verursacht.

Die betroffenen Welpen der untersuchten Großspitz-Familie zeigten als Merkmale statt der erwarteten schwarzen Fellfarbe ein hellbraunes Fell, schwach pigmentierte Lippen und Nase, sowie eine blaue Augenfarbe. Die hellbraune Fellfarbe wurde mit dem Alter der Hunde dunkler und die blauen Augen wechselten zu einer grünen Farbe."
Rassen
Großspitz, Lhasa Apso, Pekingese, Spitz, Wolfsspitz, Zwergspitz
Erbgang
Allelische Reihe: C dominant über cOCA2 und caL
Testdauer
1-2 Wochen nach Erhalt der Probe
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