Oberes Luftweg-Syndrom (UAS)

Während brachycephale Rassen eine Prädisposition für das Brachycephalic Obstructive Airway... mehr
Erkrankung
Der Norwich Terrier wird als „mesocephale“ Rasse eingestuft, was bedeutet dass die Länge des Vordergaumens eine mittlere Länge im Vergleich zu anderen Rassen aufweist. Während brachycephale Rassen eine Prädisposition für das Brachycephalic Obstructive Airway Syndrome (BOAS) tragen, kann bei Norwich Terriern häufig das Upper Airway Syndrom (UAS) gefunden werden. Bei beiden Syndromen (UAS und BOAS) kann es durch Einengungen der Atemwege zu Atemproblemen, Hitze- und Belastungsintoleranz, Zyanose und Kollapsen kommen.
Beim Norwich Terrier wurde eine Variante im ADAMTS3-Gen gefunden, die mit dem Upper Airway Syndrom (UAS) assoziiert werden kann. Homozygot betroffene Hunde besitzen ein verlängertes Gaumensegel, das über den Kehldeckel hervorsteht. Zudem sind die Knorpel gekippt und reichen in den Luftweg hinein, die normalerweise am Kehlkopf vorhandenen Schleimhautaussackungen (Larynx-Ventrikel) sind evertiert (nach innen zum Kehlkopf „umgestülpt“) und es kann zu Stimmfalten-Ödemen kommen.
Rassen
Norwich Terrier
Erbgang
autosomal-dominant mit variabler Penetranz
Testdauer
1-2 Wochen nach Erhalt der Proben
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