Hämorrhagische Diathese (Scott Syndrom)

Hämorrhagische Diathese (Scott Syndrom)

Erkrankung

Das Scott-Syndrom ist eine seltene, autosomal-rezessiv vererbte hämorrhagische Diathese bei Deutschen Schäferhunden.
Diese Blutungsneigung erklärt sich durch eine gestörte Gerinnungs-Aktivität, erkennbar an aktivierten Thrombozyten, die nicht in der Lage sind, anionische Phospholipide, speziell Phosphatidylserin, zu präsentieren und Proagulans-Mikropartikel auszuschütten.
Die Präsentation von Aminophospholipiden (hauptsächlich Phosphatidylserin) an der Oberfläche aktivierter Thrombozyten ist dabei essentiell für die Bildung der in der Blutgerinnung wirksamen Enzymkomplexe.
Andere Gerinnungsparameter, mit Ausnahme eines verminderten Prothrombin-Verbrauchs während der Gerinnung von Vollblut, sind unverändert.

Rassen

Deutscher Schäferhund

Erbgang

autosomal-rezessiv

Testdauer

1-2 Wochen nach Erhalt der Probe

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