May-Hegglin Anomalie (MHA)

May-Hegglin Anomalie (MHA)

Erkrankung

Tiere mit May-Hegglin- Anomalie weisen bei der hämatologischen Befundung zum Einen persistierende Thrombozytopenie, also dauerhafter Mangel an Blutplättchen, zum Anderen stark vergrößerte und in der Morphologie variabel veränderte Blutplättchen auf. Folglich kommt es bei diesen Tieren zu einer verringerten Gerinnungszeit bei Blutungen.
Zudem lassen sich Zytoplasmaeinschlüsse (fehlerhafte oder übermäßige Proteinstrukturen, die zumeist bei einer Infektion in Zellen zu finden sind) in neutrophilen Granulozyten nachweisen, die zur teilweisen Funktionseinschränkung des Immunsystems führen können.
Diese zellulären Anomalien lassen sich auf einzelne Punktmutationen des Gens MYH9 zurückführen.

Rassen

Mops

Erbgang

autosomal-rezessiv

Testdauer

1-2 Wochen nach Erhalt der Probe

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