Postoperative Blutung (P2Y12)

Postoperative Blutung (P2Y12)

Erkrankung

Beim Großen Schweizer Sennenhund führt eine Mutation im P2Y12-Gen zu schweren Gerinnungsstörungen. Problematisch ist dabei, dass betroffene Tiere nicht oder nur schwach zu früh erkennbaren spontanen Blutungen neigen. Erst bei größeren chirurgischen Eingriffen oder schwereren Verletzungen entstehen starke Blutungen, die häufig tödlich enden. Daher ist der Test auf diese Mutation als präventive Maßnahme vor einer Operation dringend anzuraten.
Trotz des rezessiven Erbgangs ist es möglich, dass heterozygote Träger bei Vorliegen eines anderen Blutungsdefekts wie z.B. vWD zu stärkeren Blutungen neigen. Dieser Zusammenhang ist derzeit Gegenstand wissenschaftlicher Forschung.

Rassen

Großer Schweizer Sennenhund

Erbgang

autosomal-dominant

Testdauer

1-2 Wochen nach Erhalt der Probe

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