Spongiforme Leukoenzephalomyelopathie (SLEM)

Die ersten Symptome werden üblicherweise sichtbar sobald die Welpen beginnen zu Stehen und zu... mehr
Erkrankung
Beim Border Terrier konnte eine genetische Variante als Ursache für eine degenerative neurologische Erkrankung gefunden werden, die als spongiforme Leukoenzephalomyelopathie (SLEM) oder Shaking Puppy Syndrome bezeichnet wird.
Veränderungen der isolierenden Myelinschicht um die Nervenfasern der weißen Substanz des Gehirns resultieren in einer reduzierten Weiterleitung der Nervenimpulse und letztendlich in neurologischen Symptomen wie mangelnder Koordination, Zittern und Anfallserscheinungen. Die ersten Symptome werden üblicherweise sichtbar, sobald die Welpen beginnen zu stehen und zu laufen, in der Regel im Alter von etwa 2 Wochen. Zunächst zeigt sich ein Zittern der Hinterläufe, später breitet sich das Zittern auf den ganzen Körper aus und wird von einer allgemein schlechten Koordinationsfähigkeit begleitet. Zudem sind die betroffenen Welpen meist kleiner und leichter als ihre gesunden Wurfgeschwister.
Manche betroffenen Welpen zeigen jedoch bis zum Alter von 10-12 Wochen weder Koordinationsprobleme noch Zittern und auch der Schweregrad der klinischen Symptome kann sehr unterschiedlich sein. Daher geht man von weiteren Genvarianten oder Umweltfaktoren aus, die das Fortschreiten der Myelindefekte beeinflussen könnten.
Zurzeit gibt es noch keine effektive Therapie für SLEM-betroffene Welpen, sodass diese meist aufgrund der schlechten Lebensqualität euthanasiert werden müssen.
Rassen
Border Terrier
Erbgang
Testdauer
5-6 Wochen nach Erhalt der Probe
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