Ventrikuläre Arrhythmie (IVA)

Die betroffenen Hunde zeigen ventrikuläre und/oder supraventrikuläre Tachykardie (Herzrasen) und... mehr
Erkrankung
Beim Rhodesian Ridgeback konnte eine genetische Variante des QIL1-Gens gefunden werden, die mit einer Herzerkrankung namens Ventrikuläre Arrhythmie (IVA) einhergeht. Das QIL1-Gen codiert für ein Protein, das am Aufbau und der Verteilung der mitochondrialen Membraneinstülpungen beteiligt ist und somit wichtig ist für die zelluläre Energieproduktion.

Die betroffenen Hunde zeigen ventrikuläre und/oder supraventrikuläre Tachykardie (Herzrasen) und Herzrhythmusstörungen, meist in einem Alter zwischen 6-18 Monaten. In manchen Fällen kann dies sogar zum plötzlichen Herztod führen. Die Erbkrankheit hat eine variable Penetranz und Expression. Daher kommt es bei manchen genetisch betroffenen Hunden nicht zu Arrhythmien oder plötzlichem Herztod. Nur etwa 60% der Hunde, welche die Variante tragen, zeigen abnormale Herztöne und bei manchen Hunden verschwinden die Symptome mit dem Alter wieder. Die Träger der Variante sollten regelmäßig mit Hilfe eines Langzeit-Elektrokardiogramms auf Unregelmäßigkeiten untersucht werden.

Anhand des genetischen Tests können Trägerhunde sicher identifiziert werden um die Verteilung der Variante in der Rasse zu reduzieren. Allerdings gibt der Test keine Auskunft darüber ob die Trägerhunde tatsächlich Symptome entwickeln werden oder über die individuelle Ausprägung der Symptome.
Rassen
Rhodesian Ridgeback
Erbgang
unbekannt
Testdauer
1-2 Wochen nach Erhalt der Probe
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