Globoidzellleukodystrophie (Krabbe-Krankheit)

Bei der Globoidzellleukodystrophie handelt es sich um eine Lipidspeicherkrankheit mit... mehr
Erkrankung
Die Globoidzellleukodystrophie ist eine erblich bedingte Stoffwechselerkrankung, bei der sich die weiße Sustanz des Zentralen Nervensystems (ZNS) zurückbildet. Durch einen genetisch bedingten Mangel des Enzyms Galaktozerebrosid-Betagalaktosidase kommt es zur Ablagerung von Fetten (Lipiden) im ZNS, vor allen in den mehrkernigen Riesenzellen (Globoidzellen).

Die Krankheit zeigt sich bei betroffenen Hunden im Alter von 1-3 Monaten durch Symptome wie Bewegungsstörungen in Form von Ataxie und einer leichten Lähmung (Parese) in der Hinterhand. Im weiteren Verlauf kommt es zum Muskelabbau (Muskelatrophie) und zum Absterben (Degeneration) der Nervenzellen. Da die Globoidzellleukodystrophie nicht behandelbar ist, müssen die betroffenen Tiere meist spätestens im Alter von 10 Monaten eingeschläfert (euthanasiert) werden.
Rassen
Cairn Terrier, Irish Setter, West Highland White Terrier
Erbgang
Testdauer
1 - 2 Wochen nach Erhalt der Probe, 3-5 Werktage nach Erhalt der Probe (Cairn Terrier, West Highland White Terrier)
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